Follow Das CLV Tool ist eines der jüngsten Link Research Tools und bezieht sich auf das Wachstum von Linkprofilen bei beliebigen Domains.

Competitive Link Velocity – Linkwachstum messen

Bewertung
5.0
Positiv: Gute Ergebnisse innerhalb von Sekunden.
Negativ: Zeigt aktuell keine genauen Linkverluste an.
GD Star Rating
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Die Link Research Tools verfügen über zahlreiche Features (Tools) und eines was ich noch nicht ansprach, aber welches in den aktuellen Update-Phasen bei Google meiner Ansicht nach eine große Rolle spielt, ist das „Competitive Link Velocity“ (kurz: CLV).


Mit diesem Tool kann man gut messen, wie verschiedene Websites ihren Linkaufbau im Hinblick auf das Wachstum angehen. Sprich, es wird deutlich, wie schnell oder langsam Seiten Links aufbauen. Was dem Tool bisher noch fehlt, ist ein Gegenstück um den Verlust von Links optisch in Bild oder Tabelle darzustellen. Hier kann das Tool nur gelöschte Links allgemein zeigen, aber nicht nach Domain-Popularität etc. und dadurch können 1000 Links verlorengehen, obwohl nur ein Footerlink verschwand.

Linkaufbau ist für SEO äußerst bedeutsam und das richtige Vorgehen beinhaltet auch, weder zu viele Links in zu kurzer Zeit aufzubauen, noch zu unnatürliche Abstände zwischen Aktivitäten zu generieren.

CLV Testbericht

CLV ist ein Tool was innerhalb von Sekunden Ergebnisse liefert. Dabei kann man das Wachstum von beliebigen Domains analysieren. Wie das genau funktioniert, wird nachfolgend ausführlich beschrieben und mit Kommentaren bereichert.

Nachfolgend die Eingabemaske für die abzufragenden Domains. Dabei spielt es keine Rolle ob man seine eigene Domain einträgt oder irgendwelche anderen Domains. Weder beim ersten Feld, noch bei den restlichen Feldern. Wenn man keine Domains zur Auswahl hat, oder sowieso die Daten der TOP10 zu einem bestimmten Suchbegriff analysieren möchte, kann man „Seiten von Konkurrenten finden“ klicken. Dort erscheint anschließend eine neue Funktion.

Damit kann man ein Keyword vorgeben, die gewünschte Suchmaschine (Google.de, .com etc.) auswählen und die entsprechende Ländererkennung aktivieren. Außerdem kann man wählen man die TOP10 oder mehr will. Jetzt nur noch Seiten finden lassen und die Tabelle im oberen Bild ist automatisch ausgefüllt. Seiten die einem darin nicht zusagen (etwa Wikipedia.org) kann man jederzeit per rotem X entfernen.

Zeitraum festlegen

Man kann entweder 24 Monate rückwirkend analysieren, oder 30 Tage. Da man leider nicht 3, 6 und 12 Monate wählen kann, empfehle ich natürlich beide Reporte zu erstellen. Denn nur mit dem 24-Monatsüberblick kann man über 30 Tage hinausblicken.

Auswertung vom Linkwachstum

Anschließend geht es in den Report. Darin bekommt man nun alle Ergebnisse auf einen Blick. Ich möchte ein bisschen näher darauf eingehen. Zunächst die Übersicht wie das ganze gestaltet ist. Nach dem Bild die dazugehörigen Informationen.

Auf den ersten Blick sieht die Tabelle recht durchschaubar aus. Ohne die richtige Interpretation der Daten ist es aber eher unverständlich. Hier gilt es nicht nur „Farben“ zu erkennen, sondern sie zu verstehen. Oberhalb der roten Linie sieht man die verschiedenen Optionen, die man für die Einblendung der Tabelle auswählen kann. Um Linkwachstum gut zu erkennen, sollte man die Domain-Popularität nutzen. Diese zeigt global die besten Trends. Man kann aber auch Nofollow-Links und all die anderen Datensätze abfragen. Nofollow-Links sind zum Beispiel dann interessant, wenn man vermutet das jemand gerade aktiv Kommentare in Blogs schreibt. Meistens untermauert das Tool diese Vermutung.

Um jede Domain für sich selbst zu betrachten, ist es wichtig ganz unten die Heatmap korrekt eingestellt zu haben. Keines der beiden Kästchen darf aktiviert sein. So lange dies der Fall ist, orientiert sich die Heatmap-Zeile der einzelnen Domain immer nur an sich selbst. Man kann die Werte auch relativ zu allen Domains anzeigen, wenn man die größte Aktivität herausfinden möchte. Befindet man sich selbst in der Branche die man analysiert, sollte man unbedingt auch die Relation zur eigenen Domain betrachten. Dadurch erkennt man schnell wo man gegenüber anderen Domains im Linkaufbau positioniert ist.

Daten im Detail

Betrachten wir mal das Wachstum von einer Domain anhand der Domain-Popularität. Dazu nehmen wir bestenfalls die Webmastertools.eu Domain. Eines kann ich schon vorweg sagen, die Daten passen gut zu den Aktivitäten die mir bewusst bekannt sind.

Im Dezember 2011 hat die Domain einen Zuwachs von 34 Links anhand der Domain-Popularität erhalten. Da ich die Domain erst im September kaufte und im Oktober projektierte, habe ich erst dann mit Werbung begonnen. Das Wachstum resultiert u.a. aus gebuchten Bannern, Social-Media-Aktivitäten und aus Verweisen anderer Blogger wegen Themen rund um Google News, was sehr gut ankam.

Der Kasten im November ist deutlich dunkler, was bedeutet das ich im November wesentlich mehr Links erhalten habe. Die Farbtiefe steht in Relation zur Größenordnung, es ist also hier eine größere Menge. Insgesamt sind es 91 Stück. Im Oktober 2011 war es nur 1 Link und im März 2012 waren es auch nur 2 Links. Daten für April steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bereit bzw. können dann in der 30-Tage-Ansicht begutachtet werden. Die Ansicht für 30 Tage geht bis 2 Tage vor den aktuellen Tag. Heute am 21. Mai kann ich entsprechend Daten bis 19. Mai abfragen. Durch diese Detailabfragen kann man auch gut sehen ob neue Inhalte oder Aktionen anderer Seiten gut wirken. Link Baits zum Beispiel sind kaum zu übersehen.

Konstanz im Linkaufbau

Ich bin bei meinen Seiten immer recht bestrebt einen konstanten Linkaufbau zu zeigen. Ich finde es nicht besonders natürlich wenn nur jeden Freitag neue Links erscheinen oder jeden 10. im Monat auf einmal 100 Links kommen und sonst immer nur 5 Links, weil das Budget sich erst an diesem Tag füllt. Das kein Profil eine konstante Farbe aufweist ist klar. Jede Seite hat Schwankungen und die sind auch in Ordnung. Ich selbst gehe bei 15% monatlichen Schwankungen (ohne besondere Aktivitäten) von einem Normalwert aus. Man darf auch Peaks durch Link Baits, Gewinnspiele und andere Aktionen haben, nur sollten werbliche Aktionen entsprechend anständig ablaufen, damit sie auch jeder Prüfung standhalten.

Um Konstanz im Linkaufbau zu erreichen muss man sich Ziele setzen. Ziele für jede Woche und jeden Monat. Viele Webmaster meinen sie können 50 Links in der Woche aufbauen, merken dann nach 4 Wochen das es doch nicht geht, oder das einem das Pulver in weiteren 4 Wochen ausgehen wird. So weit sollte man vordenken und sich von Beginn an überlegen, wie viele Links man realistisch ohne große Hürden über die nächsten 3 bis 6 Monate schafft. Dann sollte man erneut planen.

Um Konstanz im Linkaufbau zu erreichen muss man sich Ziele setzen. Ziele für jede Woche und jeden Monat. Viele Webmaster meinen sie können 50 Links in der Woche aufbauen, merken dann nach 4 Wochen das es doch nicht geht, oder das einem das Pulver in weiteren 4 Wochen ausgehen wird. So weit sollte man vordenken und sich von Beginn an überlegen, wie viele Links man realistisch ohne große Hürden über die nächsten 3 bis 6 Monate schafft. Dann sollte man erneut planen.

Mit dem CLV Tool aus den Link Research Tools kann man bei vielen Seiten die natürlich wachsen eine gute Konstanz erkennen. Oft stehen gar keine künstlichen Maßnahmen dahinter. Und genau solche Seiten sind es, die man sich im Linkaufbau als Vorbild nehmen muss. Gut rankende Seiten mit täglich wachsendem Linkprofil sind genau die Messlatten die ein jeder für sich erkennen muss.

Weblinks

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Präsentiert von DT Author Box

geschrieben von: eisy

eisy

In der Vergangenheit erschienen von ihm bereits Artikel in Print-Magazinen wie der webselling. Das Business-Trendmagazin iBusiness zeigt sich regelmäßig an der Meinung von eisy zu Themen wie Online-Marketing, speziell zu Affiliate-Marketing, interessiert.

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